GGL-Studie bestätigt: 77 Prozent des Online-Glücksspiels laufen über lizenzierte Betreiber

Hintergrund der neuen Marktdaten
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat im Mai 2026 Ergebnisse einer umfassenden Untersuchung veröffentlicht, die den Anteil regulierter und unregulierter Aktivitäten im deutschen Online-Glücksspielmarkt aufschlüsselt, und zwar mit 77 Prozent bei lizenzierten Betreibern sowie 22,97 Prozent im Schwarzmarktsegment, während die verbleibenden Anteile auf methodische Rundungen zurückgehen.
Die Behörde beauftragte das Blockchain Research Lab mit einer sogenannten referenzwertbasierten Analyse, die frühere Schätzungen zum Umfang des unregulierten Marktes bestätigte und gleichzeitig neue quantitative Anhaltspunkte lieferte, und zwar durch den Vergleich von Transaktionsvolumina, Nutzerzahlen sowie regulatorischen Kennzahlen aus lizenzierten Plattformen.
Die Rolle des GGL-Chefs Ronald Benter
Ronald Benter, CEO der GGL, betonte bei der Vorstellung der Daten, dass die Mehrheit der Spieler auf regulierte Plattformen zurückgreift, und zwar mit einer klaren Tendenz zu Anbietern, die den gesetzlichen Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags entsprechen.
Diese Aussage stützt sich auf die erhobenen Referenzwerte, die nicht nur das Volumen, sondern auch die Verhaltensmuster der Nutzer abbilden, während die Studie gleichzeitig zeigt, wie sich der Markt seit der Einführung des neuen Regulierungsrahmens entwickelt hat.
Details zur Untersuchungsmethode
Die referenzwertbasierte Analyse vergleicht mehrere Datenströme miteinander, und zwar einerseits die offiziellen Berichte lizenzierter Anbieter sowie andererseits Schätzungen zu nicht genehmigten Plattformen, sodass die GGL ein konsistentes Gesamtbild erhält, das frühere Annahmen zum Schwarzmarktanteil präzisiert.
Experten, die mit ähnlichen Verfahren vertraut sind, weisen darauf hin, dass solche Methoden Transaktionsdaten, Zahlungsströme und Nutzerinteraktionen einbeziehen, während sie gleichzeitig Schwankungen durch saisonale Effekte oder Marketingkampagnen berücksichtigen.

Auswirkungen auf den deutschen Markt
Die Zahlen verdeutlichen, dass der regulierte Bereich inzwischen den Großteil der Aktivität abdeckt, und zwar mit einem Anteil von 77 Prozent, der sich aus lizenzierten Online-Casinos, Sportwetten und weiteren genehmigten Angeboten zusammensetzt, während der unregulierte Rest weiterhin Aufmerksamkeit erfordert.
Beobachter des Sektors notieren, dass die Bestätigung früherer Schätzungen durch die aktuelle Studie Planungssicherheit für Behörden und Anbieter schafft, und zwar weil klare Referenzwerte vorliegen, die künftige Kontrollen und Lizenzvergaben unterstützen.
Die GGL verfolgt mit solchen Erhebungen das Ziel, Transparenz zu schaffen und gleichzeitig den Spielerschutz zu stärken, während die Ergebnisse zeigen, dass der überwiegende Teil der Nutzer die Vorteile lizenzierter Plattformen bereits nutzt.
Weitere Erkenntnisse aus der Analyse
Die Studie liefert zudem Einblicke in regionale Unterschiede sowie in die Nutzung verschiedener Spielformen, und zwar mit Schwerpunkten auf Slots, Tischspielen und Sportwetten, die allesamt in die Gesamtberechnung einflossen.
Daten aus dem Bericht zeigen, wie sich der Anteil regulierter Angebote in den letzten Jahren schrittweise erhöht hat, während der unregulierte Marktanteil stabil blieb oder leicht zurückging, und zwar abhängig von den jeweiligen Durchsetzungsmaßnahmen der Behörden.
Fazit
Zusammengefasst bestätigt die GGL-Studie aus dem Mai 2026 eine klare Dominanz lizenzierter Betreiber mit 77 Prozent Marktanteil und einem Schwarzmarktanteil von 22,97 Prozent, und zwar auf Basis einer referenzwertbasierten Methode, die frühere Annahmen untermauert und Ronald Benter als positives Signal für die regulierte Branche bewertet.